AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen im Gasthof-Café zum Moar

Geltungsbereich

Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zur Durchführung von Veranstaltungen wie Banketten, Seminaren, Tagungen, Hochzeiten, Kommunionen, Geburtstagen, Taufen etc. sowie für alle damit zusammenhängenden weiteren Leistungen und Lieferungen des Gasthofs.

Die Unter- und Weitervermietung der überlassenen Räume sowie die Einladung zu Vorstellungsgesprächen, Verkaufs- oder ähnlichen Veranstaltungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Restaurants.

Vertragsabschluss, -partner, -haftung:

Der Vertrag kommt durch die Antragsannahme (schriftliche Bestätigung per Post, Mail oder Fax) des Gastes/ Veranstalter an den Gasthof durch bzw. Reservierungsbestätigung (nach Eingang der Anzahlung) zustande.

Eine Reservierung von Räumen sowie die Vereinbarung von sonstigen Lieferungen und Leistungen werden mit einer Anzahlung lt. Absprache oder von 25% der voraussichtlichen Gesamtsumme durch den Veranstalter/ Gast sowie mit der Rückbestätigung des Gasthofs für beide Vertragspartner bindend.

Ist der Gast/ Besteller nicht der Veranstalter selbst oder wird vom Veranstalter ein gewerblicher Vermittler oder Organisator eingeschaltet, so haftet dieser zusammen mit dem Veranstalter gesamtschuldnerisch für alle Verpflichtungen aus dem Vertrag.

Der Gasthof haftet für seine Verpflichtungen aus dem Vertrag. Diese Haftung ist beschränkt auf Leistungsmängel die, außer im leistungstypischen Bereich, auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Gasthofs zurückzuführen sind. Im Übrigen ist der Gast/Veranstalter verpflichtet, den Gasthof rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines außergewöhnlichen hohen Schadens hinzuweisen.

Der Auftraggeber/Veranstalter haftet für alle Schäden, die durch Ihn oder seine Gesellschaft dem Gasthof entstanden sind. Auch ist der Gasthof berechtigt bei übermäßiger Verschmutzung eine Reinigungsgebühr zu erheben.

Leistung, Preise, Zahlung:

Der Gasthof ist verpflichtet, die vom Gast/ Veranstalter bestellten und vom Gasthof zugesagten Leistungen zu erbringen.

Der Gast/ Veranstalter ist verpflichtet, die für diese Leistungen vereinbarten Preise des Gasthofs zu zahlen. Dies gilt auch für in Verbindung mit der Veranstaltung stehenden Leistungen und Auslagen des Gasthofs an Dritte.

Der Gasthof ist dazu berechtigt einen Mindestumsatz zu vereinbaren.

Die vereinbarten Preise schließen die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer ein.

Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Veranstaltung 3 Monate und erhöht sich der vom Gasthof allgemein für derartige Leistungen berechnete Preis, so kann der vertraglich vereinbarte Preis angemessen, höchstens jedoch um 20% erhöht werden.

Eventuelle Rechnungen oder Nachzahlung sind binnen 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Die Zahlung muss in bar, EC-Karte oder durch Banküberweisung erfolgen. Bei Zahlungsverzug ist der Gasthof berechtigt, Zinsen in Höhe von 4% über den jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen.

Künstlergagen, die während der Veranstaltung in bar zu zahlen sind, müssen vom Gast/Veranstalter direkt an den gebuchten Künstler, DJ, etc. gezahlt werden.

Der Gasthof ist berechtigt, jederzeit eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine sind wie folgt:

Anzahlung: 25% der voraussichtlichen Summe als Reservierung oder ein vom Gasthof festgesetzter Betrag

2. Zahlung - nach Bedarf: 10 Tage vor der Veranstaltung werden weitere 25% der voraussichtlichen Vertragssumme fällig, so dass 50% der Gesamtsumme auf unserem    Konto eingegangen sein muss.
Bei größeren Summen/Veranstaltungen können bis zu 100% als Vorauszahlung eingefordert werden - nur nach Absprache

Restzahlung: Am Tag der Veranstaltung vor Ort in Bar, EC oder Kreditkarte

Individuelle Absprachen sind möglich.

Der Gast/Veranstalter haftet dem Gasthof für die Bezahlung von den Veranstaltungsteilnehmern zusätzlich bestellten Leistungen wie im Einzelnen beauftragt. Er haftet auch für die Leistungen die von Gästen/ Veranstaltungsteilnehmern individuell bezahlt werden sollen, falls diese nicht beglichen werden. Alle für die Veranstaltung erforderlichen Erlaubnisgebühren sind vom Gast/Veranstalter selbst einzuholen. Falls der Gasthof damit beauftragt wird, werden sie dem Gast/Veranstalter in Rechnung gestellt.

Rücktritt des Gasthofs:

Der Gasthof ist berechtigt aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag zurückzutreten, beispielsweise falls:

  • höhere Gewalt oder andere vom Gasthof nicht zu vertretende Umstände die die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen
  • Veranstaltungen unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, gebucht werden
  • Ein anderer Gast eher angezahlt hat
  • Der Gasthof begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbereich, die Sicherheit oder das Ansehen des Gasthofs in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich, die Sicherheit oder das Ansehen des Gasthofs zuzurechnen ist


Der Gasthof hat den Veranstalter von der Ausübung des Rücktrittsrechts, unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Es entsteht kein Anspruch des Gastes auf Schadenersatz gegen den Gasthof, außer bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Gasthofs.

Rücktritt des Veranstalters (Abbestellung):

Bei Rücktritt des Gastes ist der Gasthof berechtigt, die im Folgenden aufgeführten Stornogebühren einzufordern:
bei sofortiger Stornierung, werden 25% der voraussichtlichen Vertragssumme erhoben
bei einer Stornierung ab 4 Wochen vor der Veranstaltung, werden 50% der voraussichtlichen Vertragssumme,
bei einer Stornierung ab 1 Woche vor der Veranstaltung, werden 70% der voraussichtlichen Vertragssumme und
bei einer Stornierung am Tag der Veranstaltung werden 100% der voraussichtlichen Vertragssumme erhoben.

Änderungen der Teilnehmerzahl und der Veranstaltungszeit:

Der Veranstalter muss dem Gasthof die endgültige Personenzahl spätestens 3 Tage vor dem Termin der Veranstaltung mitteilen, um eine sorgfältige Vorbereitung zu sichern.

Eine Reduzierung der Teilnehmer am Tag der Veranstaltung wird vom Gasthof bei der Abrechnung nicht anerkannt. Es wird die ursprüngliche gemeldete Teilnehmerzahl zugrunde gelegt.

Im Fall einer Abweichung nach oben wird die tatsächliche Teilnehmerzahl berechnet.

Bei der Abweichung der Teilnehmerzahl um mehr als 10% ist der Gasthof berechtigt, die vereinbarten Preise neu festzulegen, sowie die bestätigten Räume zu tauschen, es sei denn, dass dies dem Gast unzumutbar ist.

Verschieben sich ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Gasthofs die vereinbarten Anfangs- und Schlusszeiten der Veranstaltung, so kann der Gasthof zusätzliche Kosten der Leistungsbereitschaft in Rechnung stellen, es sei denn, der Gasthof trifft ein Verschulden. Bei Veranstaltungen die über 0:00 Uhr bzw. über die vereinbarte Zeit hinausgehen, werden laut Vertrag festgelegte Aufschläge dem Gast/ Veranstalter in Rechnung gestellt. Zusätzlich werden, falls das vereinbarte Veranstaltungsende überschritten wird, Personalgebühren laut den gültigen Tarifen berechnet.

Mitbringen von Speisen und Getränken:

Der Veranstalter darf Speisen und Getränke zu Veranstaltungen grundsätzlich nicht mitbringen. Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung mit der Gasthofleitung. In diesen Fällen wird ein Beitrag zur Deckung der Gemeinkosten bzw. ein Korkgeld berechnet.

Technische Einrichtungen und Anschlüsse:

Soweit der Gasthof für den Gast/Veranstalter auf dessen Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt er im Namen, in Vollmacht und auf Rechnung des Gastes. Der Gast haftet für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße Rückgabe. Er stellt den Gasthof von allen Ansprüchen Dritter aus der Überlassung dieser Einrichtung frei.

Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Gastes/Veranstalters unter Nutzung des Stromnetzes des Gasthofs bedarf dessen Zustimmung. Durch die Verwendung dieser Geräte auftretende Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen des Gasthofs gehen zu Lasten des Gastes/Veranstalters, soweit der Gasthof dies nicht vertreten kann. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf der Gasthof pauschal erfassen und abrechnen.

Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Sachen:

Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Gastes/Veranstalters in den Veranstaltungsräumen bzw. im Gasthof. Der Gasthof übernimmt für Verlust oder Beschädigungen keine Haftung, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Gasthofs.

Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den feuerpolizeilichen Anforderungen zu entsprechen. Dafür einen behördlichen Nachweis zu verlangen, ist der Gasthof berechtigt. Wegen möglicher Beschädigungen sind die Aufstellung und Anbringung von Gegenständen vorher mit dem Gasthof abzustimmen.

Die mitgebrachten Ausstellungs- oder sonstigen Gegenstände sind nach Ende der Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Unterlässt der Veranstalter dieses, darf der Gasthof die Entfernung und Lagerung zu Lasten des Veranstalters vornehmen. Verbleiben die Gegenstände im Veranstaltungsraum, kann der Gasthof für die Dauer des Verbleibs Raummiete berechnen. Dem Veranstalter bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Gasthof der eines höheren Schadens vorbehalten.

Vertragsänderungen/ Gerichtstand:

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen müssen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den Gast/Veranstalter sind unwirksam.

Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Gasthofs.
Ausschließlicher Gerichtsstand- auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten- ist im kaufmännischen Verkehr der Sitz des Gasthofs. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des §38 Absatz I ZPO erfüllt und keinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand der Sitz des Gasthofs.

Es gilt deutsches Recht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Sollten einzelne Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen unwirksam oder nichtig sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.