Wallfahrtskirche


Die Wallfahrtskirche ist wohl die bekannteste, sowie meist fotografierteste Kirche im Bayerischen Umland. Durch TV und Rundfunk, sowie aus Kalendern, Zeitungen oder aber auch der Blick von der A 8 ist sie auch über die deutschen Grenzen bekannt, jedoch kennen nur wenige Ihre Geschichte.

Marinus und Anian
Die Heiligen Marinus und Anianus führen uns in die frühe Zeit der bayerischen Geschichte, aus der vieles nicht mehr mit Sicherheit belegt werden kann. Früher als alle umliegenden Orte begann Irschenberg mit seiner Geschichte. Wegen seiner beherrschenden Lage war der Ort ein römischer Militärstützpunkt. Reste keltischer Ureinwohner, zurückgebliebener Römer und die spätere Einwanderung der Bajuwaren sind nachweisbar. Am bekanntesten sind aber der irische Wanderbischof Marinus und sein Diakon Anian, die sich in Wilparting und Alb um 657 n. Chr. niederließen. Nach der Überlieferung erlitt der Missionar Marinus im Jahre 697 in Wilparting den Märtyrertod, genau am Standort der heutigen sehenswerten Wallfahrtskirche, die seitdem den Heiligen Marinus und Anian geweiht ist. An ihrem Todestag, dem 15. November, findet jedes Jahr das große Patrozinium statt.

Brauchtum und Verehrung
Am 15. November, dem »Mareistag«, besuchen viele Wallfahrer aus der Umgebung die Gottesdienste in Wilparting und gehen nach Alb. Die Ständigen Diakone der Erzdiözese München und Freising (deren Zeitschrift »Diakon Anianus« heißt) kommen jedes Jahr an diesem Tag nach Wilparting und feiern das Anianusfest.

Wallfahrer und Interessierte aus der ganzen Welt nehmen teilweise einen weiten Weg auf sich, um die Kirche zu besichtigen. Wenn auch Sie die Kirche mal besichtigen möchten, schauen Sie vorbei. Gerne organisieren wir Ihnen auch eine Kirchenführung mit dem Mesner. Insbesondere für Busgruppen ist dieser Service empfehlenswert.

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